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The ConsciousLibrary

Capítulo 7 de 34

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des weißen Samens der rechten Ader und des roten Blutes der linken

Ader; Der ganze Leib fühlt sich wohl durch die Befriedigung des glücklichen

Gefühls der Sündlosigkeit: Dies ist das sechsfache geistige Wohlbefinden des Yogin. Dies ist mein Lied vom Sinn der sechs Kernsätze; Dies ist der Sang der Seele, die sechs Monate meditiert hat. Ihr, meine Schüler, veranstaltet den Versammelten ein Festl Jetzt, wo die Männer in froher Stimmung versammelt sind, Schlürft alle freudig den Nektar des Bieres! Mit diesem alten Lied, das ich alter Mann gesungen, Habe ich nun euren Wunsch, meine Schüler, erfüllt. Es ist denen ein Schatz, welchen jetzt erst die Lehre aufgegangen ist. Werft euch freudigen Sinnes mit Macht auf die Religion des Segens! Möge das Gebet, das reiner Tat entspringt, in Erfüllung gehen!

Als er so gesprochen, sagte Gsen rdor mo: „Es gibt Leute, die, obwohl sie mit dem ehrwürdigen Rin po che, vergleichbar dem Buddha der drei Zeiten, zusammentreffen, törichter als Tiere ihm nicht die geringste Achtung bezeigen, geschweige denn Dienste leisten und in seinem Gefolge als Diener einen religiösen Wandel führen." Der Ehr- würdige erwiderte: „Mögen sie mir immerhin keine Hochachtung bezeigen! Wer zur Zeit der Ausbreitung von Buddha's Lehre in dem kostbaren menschlichen Leibe wieder- geboren wurde und keinen religiösen Wandel führt, ist sehr töricht." Darauf trug er folgendes Lied vor.

Dem sprachgewandten Marpa zu Füßen verneige ich mich.

Du, merke auf und auch ihr, gläubige Gabenspender!

Jetzt, da die heilige Religion wie in einer Ebene ausgebreitet vor euch liegt,

Ist es sehr töricht, durch irriges Reden Sünden zu begehen.

Das Leben dieses Leibes, dessen innerer Friede schwer zu erlangen ist,

Auf dem Begräbnisplatz einer Stadt mit verfallener Erdmauer

Beständig seine Zeit hinzubringen, ist sehr töricht.

Unter Ehegatten, Marktleuten, Fremdlingen, unter solchen

Durch schlechte Scherze Streit zu erregen, ist sehr töricht.

Mit hochtönenden, trügerischen Worten der eigenen Stimme

Die Bosheit hochschätzen, ist sehr töricht.

Wenn der übelgesinnte Feind wie eine Blume verschwindend abzieht,

Ist es sehr töricht, durch einen Kampf sein Leben aufs Spiel zu setzen.

Wenn die Verwandten in dem trügerischen Hause der Tücke und Lüge

Verschieden sind, ist es sehr töricht, zu klagen.

Da der Reichtum nur ein geliehener Gegenstand, einem Tautropfen gleich, ist,

Ist es sehr töricht, vom Knoten des Geizes umschlungen zu sein.

Da der Leib nur ein mit unreinen Stoffen gefüllter Sack ist,

Ist es sehr töricht, sich mit Eitelkeit zu schmücken.

Der Nektar guter Lehren ist die köstlichste Speise:

Solche Speise gegen Geld zu verkaufen, ist sehr töricht.

Ja, in großer Zahl sind die Toren angesammelt;

Wenn sie unschädlich gemacht sind, wird die Götterreligion ihr Haupt

erheben. Wenn ein Mann klug ist, möge er handeln wie ich, der Yogin!

Als er so gesprochen, wurden die dort versammelten Hörer von Mitleidsgefühl er- griffen. „Wir sind zu der Ansicht gelangt", sagten sie, „daß wir alle Gefährten der Toren sind, ausgenommen du allein. Doch da ja ein so gescheiter und kluger Mann wie der Ehrwürdige sich nicht von selbst entwickelt, so bitten wir dich, weil du dich ja doch wohl in dieser Gegend anzusiedeln gedenkst, beständig hier zu wohnen, um uns Lebenden durch Verkündung der Religion Geistlicher und Opferpriester zu sein und die Toten mit dir himmelwärts emporzuziehen." Der Ehrwürdige erwiderte: „Ich muß

auf dem Schneeberg La phyi der Beschauung obliegen, so will es das Gebot meines Lama; da oben will ich eine Zeit lang wohnen. Ich kenne nicht die Sitte der Leute, die gegen euch Gabenspender zu viel Rücksicht walten lassen, indem sie ihren Wohnsitz unter ihnen aufschlagen. Weil ihr mich am Ende mit verächtlichen Augen anschauen könntet, komme ich nicht." Darauf trug er folgendes Lied vor:

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· 7 · Las cien mil canciones de Milarepa (Mgur 'bum) — Milarepa · The Conscious Library