Capítulo 27 de 34
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es auch sein mag, ich werde mich nicht von dir trennen. Indem du durch beschau- liches Bannen lehrst, stifte den Wesen Nutzen!" Diese Worte flößten ihm Mut ein, und in großer Freude sang er zum Dank für die Ermutigung folgendes Lied:
Da ich des väterlichen Lama Antlitz geschaut, seine Worte gehört habe,
Hat sich des Bettlers Herzenskummer aufgerichtet.
In der Erinnerung an des Lama Lebensgeschichte
Ist beschauliche Andacht in der Seele Tiefen erwacht.
Dieser Sehnsuchtsang der Erinnerung an den Lama
Doch dem Bettler bleibt nichts als die bloße Vorstellung davon.
Noch einmal will ich versuchen: Erbarmer, schütze michl
Der ausharrende, gegen Ungemach abgehärtete Asket hier
Ist des väterlichen Lama freudiger Diener,
Ist der allein in der Bergwildnis umherwandelnden
Bedeutet Gabenspenden für die schutzlosen Wesen;
Freudiges Ausharren im Wechsel von Krankheit, Alter und Tod
Erzeugt Reinigung von der Sündenbefleckung durch die Werke;
Des väterlichen Lama Wohltaten vergelte ich durch beschauliche
Bannungen; Deinen Sohn schütze erbarmungsvoll, Lehrer und Herr! Segne des Bettlers Wahl der Bergeinsamkeit!
So sprach er. Von großer Freude erfüllt, ergriff er sein Baumwollgewand und kehrte mit einer Hand voll Holz in seine Betklause zurück. Da waren in der Hütte fünf eiserne Kobolde (Atsara) mit Augen wie Gefäße hervorquillend. Einer saß auf des Ehrwürdigen
Lagerstätte und trug aus einem geistlichen Buche vor, zwei lauschten seinem Wort; der vierte bereitete Essen; der fünfte war damit beschäftigt, die übrigen Bücher zu durchstöbern. Anfangs überlief ihn doch ein kleiner Schauder. Dann kam ihm der Gedanke: „Das ist das Zauberspiel, an dem die Ortsgöttin ihre Freude hat; an welchem Orte ich auch weilen mag, ein Streuopfer brauche ich nicht darzubringen. Doch da ich die edle Herrin noch nicht gepriesen habe, muß ich wohl ein Loblied auf diesen Ort verfassen." Damit stimmte er folgenden Lobgesang auf den Ort an:
Stätte, wo die herrlichen Jina die Bodhi erlangen,
Ort, wo ich der einzige Mensch jetzt binl
Unten schlängeln Flüsse sich in schnellem Lauf,
Ueben Vögel und Vöglein des Fittichs Behendigkeit,
Ueben Affen und Aefflein sich im Wettsprung,
Ich, Milaraspa, übe geistige Geschicklichkeit,
Geistige Geschicklichkeit und innere Heiligkeit übe ich:
Ich bin mit der Ortsgottheit der Einsiedelei in friedlicher Eintracht.
Gespenstige Unholde, die ihr hier versammelt seid,
Trinkt den Saft der Liebe und des Erbarmens
Und weicht, jeder an seinen Ort, von hinnen 1
So sang er. Die Kobolde aber, aus Aerger über den Ehrwürdigen, rollten zorn- funkelnd die Augen hin und her. Die Kobolde vermehrten sich um zwei, und als sie so sieben geworden, fletschten einige wutschnaubend die Zähne, andere knirschten und
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