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The ConsciousLibrary

Capítulo 33 de 34

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33: Yaksha: Halbgötter, Elfen. Picaca: Kobolde.

35: Mahavajrapani: „Mit einem großen Donnerkeil in der Hand", ein bestimmter himmlischer Bodhisattva, d.h. ein auf dem Wege zur Buddhaschaft begriffener, im Himmel weilender und noch nicht inkarnierter Buddha.

37: Cakyamuni: „Der Weise aus dem Qakya-Geschlechte, d. i. Buddha.

Vajradhara: „Donnerkeilträger", Name eines buddhistischen Heiligen. - Der Donnerkeil Cvajra) ist ursprünglich ein Attribut des indischen Nationalgottes Indra; er ist dann später von Vajrapani (Vajradhara) her auch auf Buddha selber übertragen worden. Daher rührt dann weiter der Gebrauch kleiner Messing-Donnerkeile, die zu den unvermeidlichen Ausstattungsstücken eines jeden Lama gehören. Von hier aus sind auch Ausdrücke wie „Vajra-Geschwister", „Vajra-Geheimwort" usw. zu verstehen. Vajra-Hölle: „Donnerkeil- oder Diamant-Hölle", eine der zahlreichen Höllendes Mahayana- Buddhismus.

38: Vajrasattva: Name eines Bodhisattva oder Dhyani-Buddha, eines „Buddha der Meditation".

39: Zwischen dem 2. und 3. Vers sind zwei Verse als teilweise unübersetzbar weggelassen.

Zu Seite 39: Hinayana: „kleines Fahrzeug", d.h. der südliche Buddhismus im Gegensatz zum Mahayana, „dem großen Fahrzeug", d.h. dem nördlichen Buddhismus, der in stark entstellter Form durch Padmasambhawa im 8. Jahrhundert nach Chr. in Tibet eingeführt wurde. Nirmanakaya: Einer der drei Leiber des Buddha im Mahayana-System. 40: Daß die Erleuchtung weder geht noch kommt: d. h. beständig an ihrer Stelle bleibt. 42: Jener ausgezeichnete heilige Lama: gemeint ist Milaraspa's Lehrer Marpa.

CVgl. Einleitung, Seite 10.) 43: Samsara: Der Inbegriff alles Vergänglichen, der Kreislauf des Werdens, dem der Buddhist zu entgehen strebt. Dharmakaya: Einer der drei Leiber des Buddha im Mahayana-System. 45: Mang yul: Eine an Nepal angrenzende Provinz Tibets.

Die Obersetzung des Verses: „Bald habe ich zur Bußübung Steinchen gemacht'' ist nicht ganz sicher. 46: Utsakrama und Sampannakrama: Bestimmte Grade oder Stufen der Meditation. 51: Mantra: Heilige Hymnen, Zaubersprüche. 52: Skyed rdzogs: Terminus technicus für einen bestimmten Akt der praktischen Mystik.

(Vgl. die Anmerkung zu Seite 32.) 55: Ras chung pa: d. h. „Der mit einem Baumwolltuch", ein Schüler Milaraspa's. Der Name Milaraspa bedeutet: „Mila mit dem Baumwolltuch". An anderer Stelle werden Milaraspa's Schüler „Die unvergleichlichen mit einem Baumwolltuch Bekleideten" genannt. (Vgl. Seite 17, 18, 42, 46.) U d y a na: Kafiristan, die Heimat des Padmasambhawa, des „Mannes aus Udyana". (Vgl. Einleitung Seite 12 und Anmerkung zu Seite 39). 56: Caitya: Ein Monument wie ein Stupa. (Vgl. Anmerkung zu Seite 19.)

57: Hinter dem Verse: Sollte gegen schlechte Freunde nicht ergeben sein hat der Erstdruck folgende Note, die im Neudruck hier Platz finden möge: „Darauf trägt Milaraspa auf Dharmabodhi's Bitte noch zwei kurze Lieder von 18 und 11 Versen vor, in demselben, Stil wie das vorhergehende und gleichfalls Gegenstände der Mystik behandelnd. Da das Verständnis derselben durch die Dunkelheit des Themas an sich wie durch unsere Un- kenntnis mancher technischer und anderer Ausdrüdte sehr erschwert ist, so verzichte ich hier auf deren Wiedergabe. Dann fährt der Text folgendermaßen fort:" 59: Mudra: Wörtlich „Siegel", wohl eine bestimmte Art der Fingerhaltung. Dharmadhatu: Eines der buddhistischen Elemente der Existenz. Mahamudra: Wörtlich „großes Siegel", eine bestimmte Haltung der Hände oder Füße in

der Yoga-Pra;cis. Jina: Der „Sieger", ein Name Buddha's. 60: Tantra: Wörtlich die „Netze", d. i. die Lehrbücher der Zauberei und Magie. 61: Amolika: Eine Art Achat. 65: Mara: Todesgott.

Nagabodhi: Wörtlich „Schlangen-Erleuchtung", eine bestimmte Stufe der mystischen Erkenntnis. 75: Sutra: Leitfäden, Lehrbücher.

Brahmanen: Angehörige der altindischen Priesterkaste.

Pitaka: „Korb", d. i. die Gesamtheit der hl. Schriften des Mahayana-Buddhismus.

Tibet. Malerei. Besitzer Herr Moers, Amsterdam.

Tibet. Malerei. Besitzer Herr Moers, Amsterdam,

Tibet. Malerei. Ausschnitt, linke Hälfte, nochmals vergrößert. Phot. von E. E. Schüeper.

Tibet. Malerei. Mittelstüdc, vergrößert. Phct. von E. E. Sdilieper.

Dorfstraße in Tag cha am oberen Nubrafluß mit zu einem Tor ausgebautem m-diod r-ten.

Wundervoller Typus eines m-chod r-ten mit vier dazugehörenden kleineren. Es führt ein Weg unten hindurch, wie links sichtbar ist. Dieser m-chod r-ten steht nordwestlich von Leh.

Tibetisches Dorf Tirit, am Shäyokfluß, etwas unterhalb der Mündung des Nubraflusses; rechts

der typische, stets wiederkehrende m-chod r-ten (eigtl. „Opfer- [m-chod] Behälter [r-ten]"), jetzt der

Aufbewahrungsort der potted lamas, jener kleinen aus Lehm und menschlicher Asche geformten Pasten.

Die m-chod r-ten in Tibet sind den indischen Stupas ebenbürtig.

V CHINA. TEMPELBAU UND LOCHAN Dr. B. Melchers

VI AFRIKA. VORGESCHICHTE D.HIEROGLYPHEN.. E.Fuhrmann

X FELSBILDER VON OST-GOTLAND.... A. Norden, Norrköping

XI MEXIKO I. BILDERHANDSCHRIFTEN.... Dr. Th. W. Danzel

XIX INSCHRIFTEN VOM SINAI Prof. Dr. Grimme

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· 33 · Las cien mil canciones de Milarepa (Mgur 'bum) — Milarepa · The Conscious Library