Capítulo 31 de 34
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Zu den Füßen des vortrefflichen Marpa verneige ich mich!
Da ich, der das Wesen der Dinge durchschauende Klausner,
Darauf vertraue, daß es keinen Ursprung und kein Entstehen gibt,
Bin ich durch die Stufen der den Weg freimachenden Fertigkeiten vollendet.
Die rechten Mittel mit großem Erbarmen erläuternd,
Singe ich, von den Lehren der Wahrheit selbst angespornt, ein Lied.
Da ihr, mit Sünden böser Taten dicht bedeckt,
Der mystischen Erkenntnis Wesenheit nicht begreift,
Soll euch die Wahrheit der Schrift noch einmal erklärt werden.
In den Sutra und Tantra des fleckenlosen Wortes
Die Lehre von der Vergeltung der Werke eifrig verkündet:
So lauscht auch ihr der Verkündigung des Erbarmers 1
Wenn ich, der Einsiedler, mit gereinigtem Geiste,
Mich nach den Dämonen der äußeren Illusionen umschaue,
So begreift der Geist, daß die Gaukelspiele keine Entstehung haben.
Wenn ich in das Innere meiner Seele schaue,
So ist der ursprungslose Geist vollständig leer.
Da ich den Segen genoß, jenen Lama zum Lehrer zu haben,
Da ich den Vorzug habe, ganz allein der Beschauung obzuliegen,
Da ich den großen Gebieter Naro zum Lehrer hatte, begreife ich
Und übe in der Wahrheit untrügliche, siegreiche Beschauungen.
Da die Meditationen der Tantra über die tiefen Mittel
Der Lama, der Gebieter, in der Hauptsache erklärt hat,
So kenne ich kraft der durch die Erlangung des rechten Pfades vollendeten
starken Meditation Die Verbindung des inneren Fasernetzes Und fürchte daher nicht die Dämonen der äußeren Illusionen. Heute sind die Heiligen, die große Brahmanen zu Lehrern haben, Zahlreich wie der prächtige Himmel.
Wenn man beständig den Sinn eines einfachen Gemütes übt, Schwinden die Illusionen aus dem Bewußtsein: Weder Harm noch Harmstifter sehe ich! Die heiligen Schriften des Pitaka haben sich euch geöffnet: Daß es keinen anderen als diesen Segen gibt, steht fest.
So sang er. Bharo und sein Gefolge legten ihre Turbane ab, verneigten sich und umkreisten ihn oftmals.
Mit dem Versprechen, ihm einen Monat lang Nahrungsmittel zu liefern, entfernten sie sich, wie ein Regenbogen verschwindet. Am dritten Tage, bei Sonnenaufgang, er- schien Bharo, von zahlreichem, mit Bharimaschmuck schön geschmücktem Gefolge umgeben, und brachte dem Ehrwürdigen Wein, Bier und viele undere Arten gegorener Getränke, in kostbare Gefäße gefüllt, Reisbrei, Fleisch und viele andere mannigfaltige Speisen in schönen Bronzeschüsseln. Mit dem Versprechen, von jetzt ab seinem Gebote zu gehorchen und seinen Worten Folge zu leisten, verneigten sie sich, umkreisten ihn viele Male und verschwanden. Der König derselben ist der sogenannte Thang ogrem, d. i. der große Gott Ganapati (Tshogs kyi bdag po).
Dadurch wurde die innere Förderung des Ehrwürdigen so groß und seine Gesund- heit so vortrefflich, daß ihm einen Monat lang nicht einmal der Gedanke an Hunger kam.
Als nun der Ehrwürdige die Gegend des La phyi und des Chu bzang genugsam kannte, machte er sich auf den Weg, um Gnas <>thil am La phyi zu besuchen.
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