Capítulo 20 de 34
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Der mit den Schwingen der starken Meditationsstufe des Sampannakrama
schlägt, Der am Himmel der Lehre vom zung ojug schwebt, Der auf dem Felsen der mystischen Erkenntnis ruht, Der hofft, daß die Frucht in den beiden Arten der Erkenntnis erlangt wird. Ich, der Yogin, bin der Heilige der Menschen,
Ohne Rücksicht auf andere verfolge ich meinen Weg.
Ich lasse nicht fahren, was mir zu teil geworden.
Ich bin der Besitzlose, der von Almosen lebt.
Ich bin der nicht an Berechnung Denkende.
Ich bin nicht hier wohnend, hier weilend.
Ich bin der König derer, denen die Uebung der Meditation obliegt.
Ich bin der erfreuliches Glück Besitzende.
Ich bin, der nichts hat und nichts braucht.
Wenn ich die notwendigen Lebensbedürfnisse selbst erwerben müßte,
Die Mühen der Gabenspender werden sich abwenden und dahingehen,
Denn der Yogin weiß für alle Fälle Rat zu schaffen.
Durch die guten und tugendhaften Gedanken deines Herzens
Geschenke darbringend, hast du dich meiner liebevoll angenommen.
Mögest du in dieser Existenz langes Leben, Freisein von Krankheit,
Möchten wir uns in Zukunft in dem reinen Gefilde
Wieder begegnen 1 Möge religiöser Wandel sich ausbreiten
Und darauf das Heil anderer erzielt werden!
Als er so gesprochen, wurde jener sehr gläubig und sagte: „Da du Mila bist, der die Heiligkeit erlangt hat, und das eben mich befriedigt, so bitte ich, der nur ein einfacher Laie ist, um die Ansammlung der Verdienste zu vollenden, dich während deines Auf- enthaltes hier mit wertvollen Lebensmitteln versehen zu dürfen und alles anzunehmen." So gab ihm, während er in Byang chub rdzong verweilte, Lha <>bar wertvolle reichliche Lebensmittel. Als darauf dem Ehrwürdigen große Förderung der Meditation zu teil wurde, wodurch er in frohe Stimmung geriet, erschienen einige seiner Anhänger von Rag ma und sagten: „Findest du Wohlgefallen an diesem Orte, und ist die Beschauung ge- winnreich gewesen?" Der Ehrwürdige erwiderte: „An dem Orte habe ich meine Freude,
auch in der Kunst der Meditation habe ich gewonnen." „Vortrefflich 1" sagten sie, „geruhe uns ein Preislied auf diesen lieblichen Ort und die Art, wie du deine Beschauung vollziehst, zum besten zu geben." In Erwiderung ihrer Bitte trug er folgendes Lied vor:
Das ist die Einsiedelei von Byang chub rdzong.
Oben ragt der weiße hohe Gletscherberg mächtiger Geister.
Unten stehen viele gläubige Gabenspender.
Der Berg hinter mir ist mit einem weißen Seidenvorhang bedeckt.
Vor mir dehnen sich wunschstillende Wälder aus.
Da sind große und weite Rasengründe und Matten.
Schweben summend die sechsfüßigen Insekten.
Wiegen sich die Zweige der Bäume tanzend hin und her.
Im Wipfel der hohen, weit sichtbaren Bäume
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