Chapter 17 of 34
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Ersieht man, daß die Erleuchtung weder geht noch kommt.
Wenn die in den Erscheinungen der Außenwelt sich täuschende Seele
Die Theorie der Erscheinungen erkannt hat,
So erkennt sie, daß zwischen den Erscheinungen und der Leere kein Unter- schied besteht.
Wenn man in der Erkenntnis der Beschauung
Ist zwischen Beschauung und Nicht-Beschauung kein Unterschied.
Zwei Dinge als verschieden betrachten, ist die Ursache des Irrtums.
Dann sind die Gedanken nicht auf den Nutzen der Erreichung des Endzieles gerichtet.
Ist das Wesen der Wahrheit in Ordnung gebracht.
Sorge du nun als Dienerin der Beschauenden für ihren Nutzen!
Schließe dich der Sache der unablenkbaren Meditation an!
Schütze die unbehinderte Kraftentfaltnug ihrer Ausübung!
Meide das Gerede von Hoffnung und Furcht der Vergeltung!
Gib den Dämonen Anteil an deiner Religion!
Ich kann keine Gelehrsamkeit in Lobliedern entfalten.
Ohne viele Fragen und Erwägungen sitzt ihr schweigend da.
Nur weil die Dämonen sagten: „Singe ein Lied!" habe ich gesungen.
Jetzt habe ich ein törichtes Wort gesprochen.
Wenn ihr, Dämonen, es zu beherzigen vermögt,
Und trinkt als Trank kummerfreien Nektar!
Als er so gesprochen, wurde die Felsen- Rakshasi samt ihrem Gefolge sehr gläubig, bezeigte ihm Verehrung und umkreiste ihn oftmals. „Vielen Dank!" sagte sie und ent- fernte sich wie ein verschwindender Regenbogen. Von da an tat sie nach dem Gebot des Ehrwürdigen, so lange er an jenem Orte in großer Beschauung verweilte, keinen Schaden mehr und war eine Helferin im Einklang mit der Religion.
Dies ist der Abschnitt von der Felsen- Rakshasi von Ling ba.
Als der ehrwürdige Milaraspa von Ling ba brag auf den Berg Dpal <>bar zum Zweck der Meditation zu gehen gedachte, entstand, während er sich auf den Weg machte, unter den Gabenspendern von Rag ma über seine Wanderung nach dem Berge Dpal obar ein Gerede. Sie sprachen: „Was den Berg Dpal <>bar betrifft, so bietet Dgon rdzong skyid po selbst den einzigen Durchgang zum Berge Dpal obar. Dort verweilt er auch gerne, aber einen Führer auf den Berg Dpal obar haben wir nicht. Wenn er dort auf Dgon rdzong verweilen will, wollen wir ihm einen Führer senden." In dieser Erwägung blieb er anfangs an diesem Orte. Darauf kam ihm der Gedanke, daß er auf den Berg Dpal obar gehen müsse, aber eines Führers von jenen nicht bedürfe, und sagte: „Ich brauche euern Führer nicht, ich werde selbst den Weg finden." „Wir forschen nicht nach, da es keinen Führer gibt. So hast du denn wirklich einen Führer?" fragten sie. „In der Tat", sagte er. „Wer ist es, und wie ist sein Name?" Darauf gab er Antwort in folgendem Liede:
Ist ein Führer, um die Finsternis zu vertreiben.
Dies einfache Baumwolltuch, das nicht kalt noch warm ist,
Ist ein Führer, um auf Wünsche zu verzichten.
Dies dreimalige Umwandeln der Berggipfel, mit guten Lehren verbunden,
Ist ein Führer, um den Zwischenzustand zu vernichten.
Diese vollkommene Errungenschaft höchster Ekstase
Ist ein Führer, um die Länder zu durchwandern,
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