Chapter 9 of 34
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Strahlen scheinen zur Wohlfahrt der Geschöpfe;
Wenn sie in ihrem Amte die vier Kontinente umkreisen,
Möge Rahu nicht als Feind wider sie aufstehen!
Unter dem Laubdach im Dickicht des Südwaldes Erwächst das Glück der buntgestreiften Tigerin; Unter allen Raubtieren ist sie die Ringerin; Zum Zeichen ihrer Stärke schont sie des eigenen Lebens nicht; Wenn sie auf den schmalen Felspfaden umherwandelt, Möge die Falle nicht als Feind wider sie aufstehen! In dem länglichen Türkissee Manasarovara im Westen Erwächst das Glück der weißbauchigen Fische; Sie sind die Tänzer im Element des Wassers; Wunderbar rollen sie die Goldaugen;
Wenn sie der Lust und der Nahrung wegen einander folgen, Möge der Angelhaken nicht als Feind wider sie aufstehen! Auf dem roten Felsen Bsam yas im Norden Erwächst das Glück des Geiers, des Königs der Vögel; Er ist der Einsiedler (Rishi) unter den beschwingten Vögeln; Wunderbarerweise nimmt er andern nicht das Leben; Wenn er auf den Gipfeln der drei Berge seine Nahrung sucht, Möge die aus Stricken gewundene Schlinge nicht als Feind wider ihn auf- stehen! Auf dem den Horst des Felsengeiers bergenden Ling ba Erwächst Milaraspa's Glück;
Er trachtet nach seinem eigenen Heil und dem anderer; Zum Zeichen der Wahrheit hat er auf dies weltliche Leben verzichtet Und zur Grundlage die höchste Bodhi gemacht; Zu derselben großen Zeit, da dieser eine Leib Unablässig nach der Buddhawürde strebt,
Mögest du, Felsen- Rakshasi, nicht als Feind wider ihn aufstehen! So enthält dies Lied fünf wunderbare Gleichnisse und sechstens deren Sinn. Ich, der goldene Fesseln trägt im Augenblick, wo das Gedicht entsteht, Verstehe ich wohl seinen Sinn? Die Felsen-Rakshasi Ist durch Ansammlung ihrer Werke mit schweren Sünden behaftet. Da dein Eifer nicht groß ist, Ist das wilde Gift deiner Bosheit wieder zu bändigen.
Gibt es eine unendliche Zahl von Dämonen der Wahrnehmung.
Wenn man nicht erkennt, daß die Seele selbst leer ist,
Wird sich dann wohl der Frevel der Dämonen abwenden?
Du Schadenstifterin, schadende böse Dämonin,
Als er so gesprochen, ließ sie ihn, den sie am Fuße gepackt hatte, dennoch nicht los und sprach mit geisterhafter Stimme folgende Worte zur Antwort:
0 du Sprößling eines würdigen Geschlechts,
Das von dir gesungene Lied ist wohl ein Gebot des Königs;
Doch gegen Gold Messing auszutauschen, ist ein großes Vergehen;
Wenn man nicht versteht, sich von solchem Vergehen abzuwenden,
Erschöpfen sich meine vorhergehenden Worte in einer Lüge.
Im ersten Teil will ich das Lied vom Königsrecht behandeln;
Nun bitte ich, eine aus jenen Gleichnissen ausgeschnittene Rede halten
zu dürfen. Geruhe einen Augenblick mit Aufmerksamkeit zuzuhören! In der Mitte des blauen Himmels dort oben Erwächst das Glück der leuchtenden Sonne und des Mondes; Jener wundervolle Götterpalast
Vertreibt die Finsternis der vier Kontinente, sagt man; Wenn sie in ihrem Amte die vier Kontinente umkreisen, Nehmen sie sich nicht in Acht mit ihrer Helligkeit: Denn wenn Rahu nicht durch das Licht der Scheibe verführt würde, Weshalb sollte er als Feind wider sie aufstehen? Im Haaraufsatz des Ost-Schneebergs „Weißer Kristall" Erwächst das Glück des starken weißen Löwen; Er ist der die Tiere beherrschende König;
Die untertänigen Tiere hält er durch Gesetze nieder, sagt man;
Wenn er am Rande des blauen Schieferfelsens hinabsteigt,
Denn wenn er nicht mit seiner blauen Türkismähne den Schneesturm sieg- reich bestände,
Weshalb sollte er als Feind wider ihn aufstehen?
Unter dem Laubdach im Dickicht des Südwaldes
Erwächst das Glück des gestreiften jungen Tigers;
Unter allen Raubtieren ist er der Ringer;
Die Krallentiere besiegt er durch seinen Glanz, sagt man;
Wenn er auf den schmalen Felspfaden umherwandelt,
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