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The ConsciousLibrary

Chapter 13 of 34

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Du hast wegen deiner früheren bösen Leidenschaft

Und gegenwärtig angesammelten bösen Werke

Verpflichtung, Gelübde und Versprechen verletzt

Und bist kraft dessen als niederes Wesen wiedergeboren,

In unseliger Körperform in der Sphäre der Picaca wandelnd.

Sündiger Sinn schaden dem Leben der Wesen.

Diese Wiedergeburt in der Gestalt eines schlechten Leibes

Ist der Lohn für die Verachtung der Lehre von der Vergeltung der Werke.

Wenn du dir nun die Strafe vor Augen führst, die im Durchwandeln des

Kreislaufs besteht, Sühne deine Sünden nach dem Maße, wie du sie begangen hast, Und versprich, nach der Tugend zu streben. Ich bin wie ein Löwe, aber nicht furchtbar; Ich bin wie ein Elefant, doch habe ich keine Furcht; Ich bin wie rasend, doch nicht der Wirkung der Planeten anheimgefallen. Ich spreche wahre Worte zu dir. Laß du noch einmal aufrichtige Rede hören 1 Denn mir Hindernisse zu bereiten und mich zu verhöhnen, War dein beständiges Geschäft, du Dämonin. Erfasse nun die Kraft der Wirkung der Religion und des Gebets Und bewahre sie in Zukunft im Gedächtnis! Erwäge und prüfe das, du Verwandlung eines Weibes 1

Als er so gesprochen, zeigte sich die Felsen- Rakshasi wie zuvor und richtete mit aufrichtiger Rede ihre Bitte an ihn in folgendem Liede:

Herr, Gebieter aller Buddha der drei Zeiten,

Der den Leib des Einsiedlers des Mahavajrapani hat,

In den Besitz der wunderbaren Lehre bist du gelangt.

Daß du in mir den Sinn erstaunlicher Bodhi geweckt hast, ist vortrefflich.

Für mich, das Weib, und meine Geschwister ist es ein großes Glück.

Verständnis der Reden, die ich von dir vernommen, ist mir erwachsen.

Zum ersten Male habe ich durch des Lehrers strenges Wort

Ueber das, was ich von der heiligen Religion, der Religion der Götter gehört,

nachgedacht, Doch inzwischen bin ich ins Unheil der Folgen meiner Werke geraten; Das wilde Gift der Sünden ist unerträglich. Deshalb bin ich als Weib in schlechtem Leibe wiedergeboren.

Erwies ich bald Nutzen, fügte bald Schaden zu.

Bist du, großer Meister der Beschauung auf dem Felsen von Ling ba,

Hierher gekommen und vollzogst Bannungen ganz allein.

Bald freute ich mich, bald freute ich mich nicht.

Da ich mich freute, besuchte ich dich heute Abend;

Da ich dir so schadete, habe ich darauf meine Sünden bekannt.

Von jetzt ab will ich das wilde Gift des Weibes meiden,

Will von Herzen die Religion üben und ihr Freund sein.

Im kühlen Schatten des Baums der Seligkeit ruhen.

Nun Tag und Nacht von den fünf Giften gequält,

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· 13 · The Hundred Thousand Songs of Milarepa (Mgur 'bum) — Milarepa · The Conscious Library